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Samstag, 19. Januar 2013

Dakar: Lopez mit Heimsieg

Die vorletzte Etappe führte die Fahrer von Copiapó hinunter an den Pazifik. Das Ziel in La Serena erreichte das Feld nach 735 km. In die Wertung gingen 441 km.

Bei den Autos gab es heute einen harten Zweikampf um den Etappensieg, den am Ende Robby Gordon für sich entschied. Der Amerikaner prügelte seinen Hummer 22 Sekunden vor Guerlain Chicherit ins Ziel und holte seinen zweiten Etappensieg. Stephane Peterhansel ließ es dagegen ruhig angehen und verlor fast 14 Minuten auf den Etappensieger. Dies war aber nicht weiter dramatisch. Wichtiger war der Abstand zu Giniel de Villiers, der nur 5 Minuten Betrug. So bleiben Peter 45 Minuten vor der letzten Etappe. Es müsste schon ein großes Unglück geschehen wenn am Ende Titel Nummer elf nicht herausspringen sollte.
Matthias Kahle verlor heute leider Boden und fiel auf Platz 13 zurück. Damit dürfte der Traum von Platz 10 nicht mehr realisierbar sein. Trotzdem hat der Sachse mit seinem SAM-Mercedes eine grandiose Dakar absolviert. Stephan Schott wird die Rally wohl irgendwo um Platz 50 beenden. Es ist am Ende nicht ganz do gut gelaufen, wie es der Hesse erwartet hatte.

Bei den Bikes zeigte sich der Lokalmatador Francisco Lopez einmal mehr heimstark und nahm Cyril Despres 5:25 min ab. Trotz des vierten Etappensieges auf der diesjährigen Dakar dürfte der Chilene dem Titelverteidiger aber nicht mehr gefährlich werden. Cyril Despres hat immer noch 8:15 min Vorsprung. Aber immerhin hat sich Lopez auf Platz zwei geschoben, denn Ruben Faria musste dem Job als Wasserträger für Despres Tribut zollen und fiel mit knapp 15 Minuten Rückstand auf Platz 3 zurück.

Bei den Trucks ging es nochmal bunt zu. Vorn zeigte sich auch Titelverteidiger Gerard de Rooy. Am Ende reichte es heute für den niederländischen IVECO-Fahrer nicht ganz für den Etappensieg. Den holte dann doch einer der in diesem Jahr wiedererstarkten KAMAZ. Andrey Karginov holte seinen dritten Etappensieg. Das Ales Loprais zu den Besten gehört, zeigte der Tscheche heute noch einmal. Er wurde mit seinem Tatra Dritter. Spitzenreiter Eduard Nikolaev (KAMAZ) wurde hinter Miki Biasion (IVECO) Fünfter. In der Gesamtwertung ist der Sieg von Eduard Nikolaev nicht mehr zu verhindern. Der KAMAZ-Fahrer hat weit über eine halbe Stunde Vorsprung auf seine Markenkollegen Andrey Karginov und Ayrat Mardeev. Fünf Minuten dahinter lauert noch Gerard de Rooy. Ein Podestplatz könnte es noch werden, denn morgen stehen nochmal 346 Wertungskilometer auf dem Plan.

Bei den Quads ging heute der Etappensieg an den Südafrikaner Sarel van Buljon, was aber am Gesamtsieg vom Marcos Patronelli nichts ändern wird. Der Argentinier bleibt weiter fast zwei Stunden vor Ignacio Casale.





Donnerstag, 17. Januar 2013

Dakar: KAMAZ vor Dreifachsieg?

Nach dem Wetterchaos gestern konnte die 12. Etappe der Dakar wieder planmäßig über die Bühne gehen. Die Spezialwertung ging über 319 km bergiges Gelände. Dafür fuhr das Feld heute von Fiambalá über die chilenische Grenze. Ziel war Copiapó. Zur Wertungsstrecke kamen noch 396 km Verbindung.

Stephane Peterhansel konnte sich heute sogar einen Fahrfeher leisten, bei dem er in einer Düne stecken blieb. Der Franzose verlor zwar auf den Etappensieger Nani Roma 6 Minuten, bleibt aber in der Gesamtwertung weiter mit 50 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers. Weiter stark im Rennen ist Matthias Kahle, der mit seinem SAM-Mercedes auf Platz 12 und nur 20 Minuten hinter den Top10 liegt. Stephan Schott liegt aktuell auf Platz 36, das könnte aber noch ein wenig nach unten korrigiert werden, weil bisher erst 36 Fahrer in der Wertung sind.

Bei den Bikes wurde heute in Stallregie gefahren. Cyril Despres kümmtert sich vor allem darum, dass sein Teamkollege Ruben Faria vor Francisco Lopez bleibt. Mission gelungen. Der Abstand zwischen den beiden wuchs sogar um drei auf acht Minuten. Cyril Despres verlor ein wenig und liegt nun 5:39 min vor Ruben Faria.

Bei den Quads ließ Marcos Patronelli Sebastian Husseini den Vortritt. Der Mann aus Dubai gewann heute die erste Dakar-Etappe seiner jungen Karriere, nach dem er am Anfag der Tour schon viermal Zweiter wurde. In der Gesamtwertung bleibt Patronelli mit fast zwei Stunden vor Ignacio Casale.

Bei den Trucks läuft immer mehr auf einen Dreifachsieg von KAMAZ hinaus. Martin Kolomy verlor heute weiter gut vier Minuten auf Eduard Nikolaev und vor allem 10,5 Minuten auf den Etappensieger Andrey Karginov. Damit ist der Russe neuer Dritter. An der Spitze bleibt Eduard Nikolaev mit einer halben Stunde vor Ayrat Mardeev. Karginov ist 50 Minuten zurück.







Freitag, 11. Januar 2013

Dakar: Nasser al-Attiyah jagt Stephane Peterhansel

Die sechste Etappe der Dakar führte von Arica nach Calama. 438 km Wertungsprüfung hatten die Athleten heute zu absolvieren. Am Ende einer abwechlungsreichen Strecke ging es 128 Schotterpisten-Kilometer bergauf. Hinzu kamen 331 km Verbindungsstrecke.

Bei den Autos ist Nasser al-Attiyah zum Leader Stephanie Peterhansel aufgeschlossen. Der Buggy-Pilot aus Qatar, der die Dakar schon 2011 gewann, holte nur 8,5 Minuten auf und hat nur noch 1:18 min Rückstand auf den zehnfachen Sieger der Dakar, Stephane Peterhansel. Der Rest verlor weiter Zeit. Giniel Villiers bleibt mit 42:31 min Rückstand Dritter.
Immer besser in Fahrt kommt Matthias Kahle, der nun schon auf Platz 16 liegt. Die Top 10 sind zwar noch eine Stunde entfernt. Aber es sind ja noch ein paar Etappen. Stephan Schott wird aktuell auf Platz 49 geführt. Stephanie Manns ist noch nicht in der Wertung. Auf ihrer Homepage berichtet sie heute vor dem Start, von starken technischen Problemen am Auto.
Ein Star der Rally musste heute aufgeben. Bei seinem Buggy fiel mit Motorschaden aus.

Bei den Motorrädern ist das Feld zusammengerückt. Die KTM´s ritten heute eine Attacke auf die YAMAHA von Olivier Pain. Am schnellsten war Francisco Lopez vor Ruben Faria und Cyril Despres, der damit auf Platz zwei und bis 2:22 min an Oliver Pain heranrückte. David Casteu folgt mit knapp 5 Minuten Rückstand. Auch Francisco Lopez (+ 6:06) und Ruben Faria (+ 8;35) sind noch nicht geschlagen.
Ingo Zahn schiebt sich unter die besten 100: Platz 98!

Da hat Marcos Patronelli bei den Quads in einer beneidenswerten Situation. Der Argentinier startete schon weit über eine Starte auf die sechste Etappe. Heute ließ er Igancio Casale den Vortritt, in der Gesamtwertung änderte das nicht.

Bei den Trucks war auch heute Gerard de Rooy nicht zu schlagen. Etappensieg Nummer 4. Und so machte er auf Eduard Nikolaev weiter Boden gut. Die größte Hoffnung von KAMAZ verlor heute gleich 13 Minuten und sieht die Rücklichter von de Rooy nur noch mit dem Fernglas. Auch Ayrat Mardeev verlor weiter Boden und hat nun schon 30 Minuten Rückstand. Immerhin sind die beiden Russen weiterhin die Jäger Nummer 1.
Bereits gestern ausgeschieden ist leider Mathias Behringer. So ist nun Klaus Bauerle die deutsche Hoffnung. Er liegt auf Platz 26,





Dienstag, 8. Januar 2013

Dakar: Hattrick für Gerard de Rooy

Plötzlich war die Führung doch wieder weg. Stephane Peterhansel musste die Führung gestern Abend doch wieder an Carlos Sainz abgeben. Der Spanier hatte sich verfahren, doch der Grund lag wohl nicht am Team, sondern an einem GPS-Fehler. So ging der mehrfache Rally-Weltmeister als Führender auf die dritte Etappe.

Sie führte von Pisco nach Nazca. Nach 4 km Verbindungsstück ging es auf die 243 km lange Wertungsstrecke. Danach folgten noch einmal 95 km Verbindung. Während der Prüfung erwartete die Fahrer ein anspruchsvolles Profil mit einer extrem steilen Abfahrt. Überwog im ersten Streckenabschnitt Sand, war es später sandige Erde.

Das Glück am Abend war für Carlos Sainz schnell Geschichte. Elektronische Probleme am seinem Buggy warfen den Spanier zurück. Aber das Team hat ja noch ein zweites heißes Eisen im Feuer: Nasser Al-Attiyah. Der Qatari gewann heute die Etappe vor einem Hummer. Ja, auch die Amis sind in diesem Jahr dabei. Nach zwei sehr gebrauchten Tagen schaffte es Robby Gordon auf Platz zwei. In der Gesamtwertung hat der Amerikaner über 46 Minuten Vorsprung auf den neuen Spitzenreiter, Stephane Peterhansel. Der Franzose Fuhr die drittbeste Zeit des Tages und übernahm so die Führung im Feld. Die Abstände dahinter sind schon recht groß. Nasser Al-Attiyah kann mit 6:33 min noch einigermaßen mithalten. Der Dritte, Lucio Alvarez, hat schon über 18 Minuten Rückstand. Dabei bot der Argentinier heute ein fantastisches Rennen und verlor nur gut 5 Minuten auf "Peter". Ein Mitstreiter des Franzosen dürfte wohl morgen nicht mehr starten. Der Pole Krzysztof Holowczyc überschlug sich mit seinem Mini und zog sich Verletzungen an Rücken und Rippen zu.
Und die Deutschen? Am Start waren noch alle dabei. Einen guten Tag hatte Matthias Kahle, der sich auf Platz 22 verbesserte. Dagegen verlor Stephan Schott weiteren Boden. Der Frankfurter hat schon über 3 Stunden Rückstand und liegt nur auf Platz 50. Vom anvisierten 15. Platz ist er weit entfernt. Stefanie Manns schiebt sich langsam nach vorn. Aktuell liegt sie mit über 5 Stunden Rückstand auf Platz 75. Das Ziel erstes Drittel scheint möglich, wenn man das Starterfeld in Lima zum Maßstab nimmt (153 Starter).

Als erster gestartet, wurde Joan Barreda ordentlich nach hinten durchgereicht. Vorsicht hieß die Strategie des Spaniers und das war zu wenig. Der Husqbarna-Pilot fiel auf Platz 18 zurück. So war Platz für die Favoriten. Francisco Lopez kam schon zum zweiten Etappensieg, musste aber in der Gesamtwertung dem Titelverteidiger Cyril Despres den Vortritt lassen. Fast drei Minuten hat der Franzose Vorsprung. Hinter die beiden schob sich der Norweger Pal Anders Ullevalsetter mit 5 Minuten Rückstand auf Platz 3. Jeweils gut sechs Minuten Rückstand haben die beiden Franzosen Oliver Pain und David Casteu sowie Jeremias Israel Esquerre. Bei den Bikes bleibt es also spannend. Einen tollen Ritt legte heute auch der Portugiese Paulo Goncalves hin, der sich mit der zweitbesten Tageszeit auf Platz 16 in der Gesamtwertung schob. Ingo Zahl Ist weiter dabei - und dabei sein ist ja alles. Aktuell liegt der Münchner auf Platz 110.

Bei den Quads zeichnet sich ein Zweikampf zwischen Marco Patronelli und Sebastian Husseini ab. Ignacio Casale verlor heute weitere 21 Minuten auf Patronelli. Noch schlimmer traf es einen, der die Dakar eigentlich verloren hat. Tomas Maffei verlor heute alle Chancen und liegt mit 1:35 Std. Rückstand nur noch auf Platz 16. Das hat sich der Argentinier sicher anders vorgestellt. So bleibt Sebastian Husseini. Der 27-jährige verlor heute zwar auf ein wenig, aber mit gut vier Minuten Rückstan ist er noch in Schlagdistanz.

Bei den Trucks gab es erst einen Sieger, denn auch heute war Gerard de Rooy der Schnellste. Erstmals in den Top 3 der Tageswertung tauchte ein KAMAZ auf. Eduard Nikolaev fuhr auf Platz zwei. In der Gesamtwertung schiebt sich der Russe mit knapp 22 Minuten Rückstand auf Platz vier. Davor zeigt Ales Loprais mit seinem Tarta weiter Stärke und liegt mit 7 Minuten Rückstand auf Platz zwei. Auf Platz drei liegt der IVECO von Miki Biasion und zeigte die aktuelle Überlegenheit. In der Markenhierchie könnte man dahinter Tatra setzten. Die Tschechen fahren hinter dem besten MAN von Peter Versluis das zweite Auto mit Martin Kolomov auf Platz sechs. Ähm, Mercedes ist übrigens auch dabei - unter ferner liefen. Da findet man auch die deutschen Fahrer. Mathias Behringer hat sich immerhin auf Platz 20 verbessert, Klaus Bauerle steht auf Platz 34. Beide lenken einen MAN und besonders Mathias Behringer dürfte auf der diesjährrigen Dakar etwas mehr vorhaben





Auf der vierten Etappe geht es in die Pampa und damit in die Berge. Dünen sind aber auch dabei, am Anfang und Ende der 429 km langen Wertungsstrecke. Die Fahrer werden einen sehr abwechslungsreichen Tage erleben in steile Abfahrten und auch Abfahrten sowie eine 54 km lange Schotterpiste verlangen Mensch und Maschine alles ab. Beginnen wird die Etappe mit 188 km Verbindungsstrecke.