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Mittwoch, 16. Januar 2013

Dakar: Etappensieg für BMW

Gestern fiel die Vorentscheidung bei den Autos. Der einzige verbliebene Konkurrent von Stephane Peterhansel, Nasser al-Attiyah, machte bei einem Überholmanöver etwas zu intensiv Bekanntschaft mir einem Baum und schlug sich dann mit technischen Problemen herum. Auf der heutigen 10. Etappe konnte der Katari wegen einer defekten Mtorkühlung nicht mehr starten.
Auf die heutige Etapee von Cordoba nach La Rioja ging Rekordsieger Stephane Peterhansel mit einem Vorsprung von fast 50 Minuten ins Rennen beute diesen auf den heutigen 353 Wertungskilometern (280 km Verbindung) weiter aus. Auch heute mussten die Fahrer mit Geröll klar kommen, dazu gab es auf halber Strecke einen nicht zu verachtenden Anstieg mit 1.000 m Höhenunterschied.

Den Etappensieg sicherte Orlando Terranova für BMW vor Nani Roma und Steohane Peterhansel, der nun mit 52:38 min vor Giniel de Villiers führt. MAtthias Kahle liegt in der Gesamtwertung auf einem hervorragenden 13. Platz. Die Top 10 sind weiter möglich. Es fehlen nur 27 Minuten!

Bei den Bikes zeigte Joan Barreda Bort einmal mehr, dass er ein starker Fahrer ist - leider nicht täglich. Und so spielt der Spanier im Gesamtklassement keine Rolle mehr. Hier ist Cyril Despres zurück an der Spitze. Der Titelverteidiger wurde Etappenzweiter und hat nun den hauchdünnen Vorsprung von 1:37 min auf den bisher führenden Ruben Faria, der damit heut rund sieben Minuten verloren hat. Weiteren Boden haben Francisco Lopez (+ 13:41) und Ivan Jakes (+ 18:21) verloren.

Bei den Quads rollte Marcos Patronelli vorn mit und ließ erneut einigen Fahren den Vortritt. Die Etappe gewann erneut Lukasz Laskawiec. In der Gesamtwertung führt Patronelli mit fast 1,5 Stunden Vorsprung auf Ignacio Casale.

Die KAMAZ scheinen ihre Dominanz bei den Trucks zurückgewonnen zu haben. Der Tscheche Martin Kolomy verlor mit technischen Problemen Zeit und liegt mit seinem Tatra nun schon eine gute halbe Stunde hinter Eduard Nikolaev. Auf den Plätzen drei und vier folgen schon die nächsten KAMAZ mit Ayrat Marddeev und Andrey Karginov. Titelverteidiger Gerard de Rooy ist mit einer Stunde Rückstand Fünfter.



Tschüss, Nasser.

Samstag, 12. Januar 2013

Dakar: Despres verliert viel Zeit

Die siebte Etappe führte das Feld nach Argentinien. Von Calama ging es über 752 km nach Salta. Leider nicht mehr dabei war Stefanie Manns. Das Auto hat entgültig den Geist aufgegeben. Schade und auf ein Neues 2014! Bei den LKW verabschiedete sich der Vorjahreszweite Hans Stacey. Der Niederländer überschlug sich auf der sechsten Etappe mit seinem IVECO. Der Überrollkäfig wurde dadurch so in Mitleidenschaft gezogen, dass die Rennleistung den Start heute untersagte.

Das Feld ist aber immer noch sehr stattlich. Bei den Autos starteten heute 112 Fahrzeuge. Nachdem gestern Nasser al-Attiyah Stephane Peterhansel jagte, schlug der zehnfache Dakarsieger heute zurück. Er gewann heute wieder 2 Minuten und hat nun üner 3 Minuten Abstand. Nicht fiel, aber immerhin. Für Peterhansel gab es heute den 61. Etappensieg seiner Karriere!
Matthias Kahle bleibt weiter auf Pkatz 16, Stephan Schott ist 59.

145 Bikes gingen an den Start. Für Cyril Despres wird es langsam schwer, den Titel zu verteidigen. Der Franzose hatte Getriebeprobleme und verlor fast 12 Minuten auf den Spitzenreiter Olivier Pain. Erster Verfolger des französischen YAMAHA-Fahrers ist nun Francisco Lopez mit 6 Minuten Rückstand. Der heutige Etappensieger David Casteu ist mit 6:37 min Rückstand Dritter. Hinter Ruben Faria (+ 9:42) folgt Cyril Despres mit 14:07 min Rückstand auf Platz fünf.
Mit kleinen Schritten geht es bei Ingo Zahn vorwärts. Inzwischen ist der Münchner 94.

Bei den Quads kontrolliert Marcos Patronelli das Feld der heute morgen noch 29 Fahrzeuge nach belieben. Gegen über seinem "ärgsten" Verfolger gewann er weitere drei Minuten, was bei weit über einer Stunde Abstand aber eher keine Rolle spielt. Heute ließ Patronelli dem Chilenen Sebastian Palma den Vortritt und passierte die Ziellinie mit 34 Sekunden Rückstand als als Zweiter.

Bei den 67 heute gestarteten Trucks enteilt Gerard de Rooy dem Feld. Der Niederländer gewann heute schon die fünfte Etappe und führt nun schon mit 22 Minuten vor dem schnellsten KAMAZ mit Eduard Nikolaev am Lenkrad. Wie tragisch der Fahrfehler von Ales Loprais auf der 5. Etappe war, hat man auch heute wieder gesehen, als der Tscheche mit einer Minute Rückstand auf Platz zwei fuhr. In der Gesamtwertung liegt er allerdings mit 2 Stunden Rückstand auf Platz 6. Schade. Der beste Tatrafahrer ist Martin Kolomy, der mit 41:25 min Rücstand auf Platz drei liegt. Tatra mischt also weiter ordentlich mit im Konzert der Großen.
Klaus Bäuerle ist 25., und auch Thomas Wallenwein ist noch dabei. Der 58-jährige liegt auf Platz 55.









Freitag, 11. Januar 2013

Dakar: Nasser al-Attiyah jagt Stephane Peterhansel

Die sechste Etappe der Dakar führte von Arica nach Calama. 438 km Wertungsprüfung hatten die Athleten heute zu absolvieren. Am Ende einer abwechlungsreichen Strecke ging es 128 Schotterpisten-Kilometer bergauf. Hinzu kamen 331 km Verbindungsstrecke.

Bei den Autos ist Nasser al-Attiyah zum Leader Stephanie Peterhansel aufgeschlossen. Der Buggy-Pilot aus Qatar, der die Dakar schon 2011 gewann, holte nur 8,5 Minuten auf und hat nur noch 1:18 min Rückstand auf den zehnfachen Sieger der Dakar, Stephane Peterhansel. Der Rest verlor weiter Zeit. Giniel Villiers bleibt mit 42:31 min Rückstand Dritter.
Immer besser in Fahrt kommt Matthias Kahle, der nun schon auf Platz 16 liegt. Die Top 10 sind zwar noch eine Stunde entfernt. Aber es sind ja noch ein paar Etappen. Stephan Schott wird aktuell auf Platz 49 geführt. Stephanie Manns ist noch nicht in der Wertung. Auf ihrer Homepage berichtet sie heute vor dem Start, von starken technischen Problemen am Auto.
Ein Star der Rally musste heute aufgeben. Bei seinem Buggy fiel mit Motorschaden aus.

Bei den Motorrädern ist das Feld zusammengerückt. Die KTM´s ritten heute eine Attacke auf die YAMAHA von Olivier Pain. Am schnellsten war Francisco Lopez vor Ruben Faria und Cyril Despres, der damit auf Platz zwei und bis 2:22 min an Oliver Pain heranrückte. David Casteu folgt mit knapp 5 Minuten Rückstand. Auch Francisco Lopez (+ 6:06) und Ruben Faria (+ 8;35) sind noch nicht geschlagen.
Ingo Zahn schiebt sich unter die besten 100: Platz 98!

Da hat Marcos Patronelli bei den Quads in einer beneidenswerten Situation. Der Argentinier startete schon weit über eine Starte auf die sechste Etappe. Heute ließ er Igancio Casale den Vortritt, in der Gesamtwertung änderte das nicht.

Bei den Trucks war auch heute Gerard de Rooy nicht zu schlagen. Etappensieg Nummer 4. Und so machte er auf Eduard Nikolaev weiter Boden gut. Die größte Hoffnung von KAMAZ verlor heute gleich 13 Minuten und sieht die Rücklichter von de Rooy nur noch mit dem Fernglas. Auch Ayrat Mardeev verlor weiter Boden und hat nun schon 30 Minuten Rückstand. Immerhin sind die beiden Russen weiterhin die Jäger Nummer 1.
Bereits gestern ausgeschieden ist leider Mathias Behringer. So ist nun Klaus Bauerle die deutsche Hoffnung. Er liegt auf Platz 26,





Dienstag, 8. Januar 2013

Dakar: Hattrick für Gerard de Rooy

Plötzlich war die Führung doch wieder weg. Stephane Peterhansel musste die Führung gestern Abend doch wieder an Carlos Sainz abgeben. Der Spanier hatte sich verfahren, doch der Grund lag wohl nicht am Team, sondern an einem GPS-Fehler. So ging der mehrfache Rally-Weltmeister als Führender auf die dritte Etappe.

Sie führte von Pisco nach Nazca. Nach 4 km Verbindungsstück ging es auf die 243 km lange Wertungsstrecke. Danach folgten noch einmal 95 km Verbindung. Während der Prüfung erwartete die Fahrer ein anspruchsvolles Profil mit einer extrem steilen Abfahrt. Überwog im ersten Streckenabschnitt Sand, war es später sandige Erde.

Das Glück am Abend war für Carlos Sainz schnell Geschichte. Elektronische Probleme am seinem Buggy warfen den Spanier zurück. Aber das Team hat ja noch ein zweites heißes Eisen im Feuer: Nasser Al-Attiyah. Der Qatari gewann heute die Etappe vor einem Hummer. Ja, auch die Amis sind in diesem Jahr dabei. Nach zwei sehr gebrauchten Tagen schaffte es Robby Gordon auf Platz zwei. In der Gesamtwertung hat der Amerikaner über 46 Minuten Vorsprung auf den neuen Spitzenreiter, Stephane Peterhansel. Der Franzose Fuhr die drittbeste Zeit des Tages und übernahm so die Führung im Feld. Die Abstände dahinter sind schon recht groß. Nasser Al-Attiyah kann mit 6:33 min noch einigermaßen mithalten. Der Dritte, Lucio Alvarez, hat schon über 18 Minuten Rückstand. Dabei bot der Argentinier heute ein fantastisches Rennen und verlor nur gut 5 Minuten auf "Peter". Ein Mitstreiter des Franzosen dürfte wohl morgen nicht mehr starten. Der Pole Krzysztof Holowczyc überschlug sich mit seinem Mini und zog sich Verletzungen an Rücken und Rippen zu.
Und die Deutschen? Am Start waren noch alle dabei. Einen guten Tag hatte Matthias Kahle, der sich auf Platz 22 verbesserte. Dagegen verlor Stephan Schott weiteren Boden. Der Frankfurter hat schon über 3 Stunden Rückstand und liegt nur auf Platz 50. Vom anvisierten 15. Platz ist er weit entfernt. Stefanie Manns schiebt sich langsam nach vorn. Aktuell liegt sie mit über 5 Stunden Rückstand auf Platz 75. Das Ziel erstes Drittel scheint möglich, wenn man das Starterfeld in Lima zum Maßstab nimmt (153 Starter).

Als erster gestartet, wurde Joan Barreda ordentlich nach hinten durchgereicht. Vorsicht hieß die Strategie des Spaniers und das war zu wenig. Der Husqbarna-Pilot fiel auf Platz 18 zurück. So war Platz für die Favoriten. Francisco Lopez kam schon zum zweiten Etappensieg, musste aber in der Gesamtwertung dem Titelverteidiger Cyril Despres den Vortritt lassen. Fast drei Minuten hat der Franzose Vorsprung. Hinter die beiden schob sich der Norweger Pal Anders Ullevalsetter mit 5 Minuten Rückstand auf Platz 3. Jeweils gut sechs Minuten Rückstand haben die beiden Franzosen Oliver Pain und David Casteu sowie Jeremias Israel Esquerre. Bei den Bikes bleibt es also spannend. Einen tollen Ritt legte heute auch der Portugiese Paulo Goncalves hin, der sich mit der zweitbesten Tageszeit auf Platz 16 in der Gesamtwertung schob. Ingo Zahl Ist weiter dabei - und dabei sein ist ja alles. Aktuell liegt der Münchner auf Platz 110.

Bei den Quads zeichnet sich ein Zweikampf zwischen Marco Patronelli und Sebastian Husseini ab. Ignacio Casale verlor heute weitere 21 Minuten auf Patronelli. Noch schlimmer traf es einen, der die Dakar eigentlich verloren hat. Tomas Maffei verlor heute alle Chancen und liegt mit 1:35 Std. Rückstand nur noch auf Platz 16. Das hat sich der Argentinier sicher anders vorgestellt. So bleibt Sebastian Husseini. Der 27-jährige verlor heute zwar auf ein wenig, aber mit gut vier Minuten Rückstan ist er noch in Schlagdistanz.

Bei den Trucks gab es erst einen Sieger, denn auch heute war Gerard de Rooy der Schnellste. Erstmals in den Top 3 der Tageswertung tauchte ein KAMAZ auf. Eduard Nikolaev fuhr auf Platz zwei. In der Gesamtwertung schiebt sich der Russe mit knapp 22 Minuten Rückstand auf Platz vier. Davor zeigt Ales Loprais mit seinem Tarta weiter Stärke und liegt mit 7 Minuten Rückstand auf Platz zwei. Auf Platz drei liegt der IVECO von Miki Biasion und zeigte die aktuelle Überlegenheit. In der Markenhierchie könnte man dahinter Tatra setzten. Die Tschechen fahren hinter dem besten MAN von Peter Versluis das zweite Auto mit Martin Kolomov auf Platz sechs. Ähm, Mercedes ist übrigens auch dabei - unter ferner liefen. Da findet man auch die deutschen Fahrer. Mathias Behringer hat sich immerhin auf Platz 20 verbessert, Klaus Bauerle steht auf Platz 34. Beide lenken einen MAN und besonders Mathias Behringer dürfte auf der diesjährrigen Dakar etwas mehr vorhaben





Auf der vierten Etappe geht es in die Pampa und damit in die Berge. Dünen sind aber auch dabei, am Anfang und Ende der 429 km langen Wertungsstrecke. Die Fahrer werden einen sehr abwechslungsreichen Tage erleben in steile Abfahrten und auch Abfahrten sowie eine 54 km lange Schotterpiste verlangen Mensch und Maschine alles ab. Beginnen wird die Etappe mit 188 km Verbindungsstrecke.

Dienstag, 3. Januar 2012

Rallye Dakar: Marc Coma beherrscht die Motorrad-Konkurrenz

Der 2. Tag der Rallye Dakar führte die Sportler in das Landesinnere Argentiniens über die grauen Dünen von Nihuil. Motorrad- und Quad-Piloten mussten schon 5 Uhr in der Nacht starten, denn es war ein sehr langes Verbindungsstück zu fahren. Die Autos gingen knapp zwei Stunden später auf die Reise. Die Wertungsstrecke bot vor allem harten Untergrund, was hohe Geschwindigkeiten brachten, die den Piloten hohe Konzentration abverlangte. Am Ende verlangsamte sich das Tempo deutlich, als es über die Dünen ging. Auf der Fahrt von Santa Rosa de la Pampa nach San Rafael legten die Sportler 295 km Wertungsstrecke und 487 km Verbindungsstück zurück.

Auto
Die wichtigste Frage vor dem Start war, wird das Auto von Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah rechtzeitig fertig. Gestern gab der der Motor seines Hummer kurz vor Ende der Wertungsprüfung den Geist auf und das Fahrzeug musste ins Lager geschleppt werden. Die Mechaniker bekamen das Auto aber startklar. Allerdings war es heute trotzdem kein Zuckerschlecken für den Mann aus Katar, denn er musste von Position 38 starten und hatte so viel Staub vor sich. Das hielt Al-Attiyah allerdings nicht davon ab, heute Tagesbestzeit zu fahren und sich so in der Gesamtwertung auf Platz vor zu kämpfen. Die Überraschung am gestrigen Tag war sicher der Sieg des Russen Leonid Nowitzki. Heute verlor er mit seinem Mini über 12 Minuten auf den Sieger und fiel auf Platz acht zurück. Und so war der Weg frei für den Rekordsieger der Dakar, Stéphane Peterhansel, der heute nur 54 Sekunden hinter Nasser Al-Attiyah ins Ziel kam und so die Führung in der Gesamtwertung übernahm. Die Konkurrenz hat schon mindestens 2:28 min Rückstand. Da liegt Hummer-Pilot Robby Gordon, der 2009 schon einmal Dritter wurde. Auch heute kam der US-Amerikaner auf Platz drei. Krzysztof Holowczyc (PL) verlor im Mini ein bisschen Boden und ist in der Gesamtwertung mit 2:33 min nun Dritter. Gut läuft es auch weiter für den Südafrikaner Giniel De Villiers und seinen Co-Piloten Dirk Von Zitzewitz, die sich mit ihrem völlig neu konzipierten Toyota mit 3:49 min Rückstandauf Platz vier folgen. Auf Platz 5 folgt der dritte Mini mit dem Spanier Nani Roma. Stefanie Manns hat Boden gewonnen und wird auf Platz 88 geführt. Stephan Schott, gestern auf Platz 29 geführt, habe ich in den Ergebnislisten noch nicht gefunden.

Motorrad
Bei den Motoradfahrern geht der Sieg nur über den Vorjahressieger Marc Coma. Der Spanier fuhr der Konkurrenz davon und distanzierte Cyril Despres um mehr als eine Minute. Der Franzose verbesserte sich mit 2:52 min Rückstand auf Platz drei. Dazwischen rangiert noch der Chilene Francisco Lopez, der mit dem heutigen vierten Platz unter Beweis stellte, dass auch er im Vorderfeld erwartet werden kann. Auf Platz drei überraschte heute der Spanier Joan Barreda, der sich damit auch in der Gesamtwertung auf Platz fünf schon. Hier drückt die 5-Minuten-Strafe der ersten Etappe. Insgesamt hat Barreda 8:16 min Rückstand auf den Führenden. Auf Platz vier finden wir den Polen Jakub Przygonski. Er absolviert seine dritte Dakar und hat 4:52 min Rückstand auf den Führenden. Daniel Schröder, einziger deutscher Motorradpilot der diesjährigen Dakar, kassierte heute eine 5-Minuten-Strafe und verbesserte sich trotzdem um einen Platz auf Rang 44. Er hat schon fast 42 Minuten Rückstand auf Marc Coma.

Trucks
Es war nicht der Tag der MAN. Am besten kam noch der gestrige Sieger Marcel Van Vliet (NL) zurecht. Er verlor als Achter fast 10 Minuten auf den Sieger des Tages, Gerard De Rooy (NL), der im Iveco unterwegs ist. Neben den Iveco haben die KAMAZ heute gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Der erst 27-jährige Eduard Nikolajew fuhr heute auf Platz zwei und ist nun mit 5:30 min Rückstand auch in der Gesamtwertung erster Verfolger von Gerard De Rooy. 19 Sekunden langsamer ist der zweite Iveco-Pilot, Hans Stacey (NL). Dahinter folgen dann wieder zwei KAMAZ mit dem am Neujahrstag 25 Jahre altgewordenen Ayrat Mardejew (RUS) und dem Kasachen Artur Ardavichus. Kann in diese Phalanx vielleicht ein Tatra eindringen? Ales Loprais ist derzeit Sechster, allerdings ist der Tscheche bisher bei fünf Starts erst einmal ins Ziel gekommen.
Franz Echter verlor heute viel Zeit und ist mit mehr als 21 Minuten Rückstand nur noch Zehnter. Die Pltzierungen von Matthias Behringer, Klaus Bäuerle und Thomas Wallenwein liegen noch nicht vor.

Quads
Der gestrige Sieg von Sergio La Fuente war keine Eintagsfliege. Der 45jährige aus Uruguay gewann auch heute und ließ die Konkureenz um Welten hinter sich. Am ehesten konnte noch Titelverteidiger Alejandro Partonelli folgen. Der Argentinier hat mit seiner Yamaha aber schon sechseinahlb Minuten Rückstand. Tomás Maffei und Marcos Patronelli (beide ARG) folgen mit fast zehn Minuten Rückstand.