Mittwoch, 16. Januar 2013

Dakar: Etappensieg für BMW

Gestern fiel die Vorentscheidung bei den Autos. Der einzige verbliebene Konkurrent von Stephane Peterhansel, Nasser al-Attiyah, machte bei einem Überholmanöver etwas zu intensiv Bekanntschaft mir einem Baum und schlug sich dann mit technischen Problemen herum. Auf der heutigen 10. Etappe konnte der Katari wegen einer defekten Mtorkühlung nicht mehr starten.
Auf die heutige Etapee von Cordoba nach La Rioja ging Rekordsieger Stephane Peterhansel mit einem Vorsprung von fast 50 Minuten ins Rennen beute diesen auf den heutigen 353 Wertungskilometern (280 km Verbindung) weiter aus. Auch heute mussten die Fahrer mit Geröll klar kommen, dazu gab es auf halber Strecke einen nicht zu verachtenden Anstieg mit 1.000 m Höhenunterschied.

Den Etappensieg sicherte Orlando Terranova für BMW vor Nani Roma und Steohane Peterhansel, der nun mit 52:38 min vor Giniel de Villiers führt. MAtthias Kahle liegt in der Gesamtwertung auf einem hervorragenden 13. Platz. Die Top 10 sind weiter möglich. Es fehlen nur 27 Minuten!

Bei den Bikes zeigte Joan Barreda Bort einmal mehr, dass er ein starker Fahrer ist - leider nicht täglich. Und so spielt der Spanier im Gesamtklassement keine Rolle mehr. Hier ist Cyril Despres zurück an der Spitze. Der Titelverteidiger wurde Etappenzweiter und hat nun den hauchdünnen Vorsprung von 1:37 min auf den bisher führenden Ruben Faria, der damit heut rund sieben Minuten verloren hat. Weiteren Boden haben Francisco Lopez (+ 13:41) und Ivan Jakes (+ 18:21) verloren.

Bei den Quads rollte Marcos Patronelli vorn mit und ließ erneut einigen Fahren den Vortritt. Die Etappe gewann erneut Lukasz Laskawiec. In der Gesamtwertung führt Patronelli mit fast 1,5 Stunden Vorsprung auf Ignacio Casale.

Die KAMAZ scheinen ihre Dominanz bei den Trucks zurückgewonnen zu haben. Der Tscheche Martin Kolomy verlor mit technischen Problemen Zeit und liegt mit seinem Tatra nun schon eine gute halbe Stunde hinter Eduard Nikolaev. Auf den Plätzen drei und vier folgen schon die nächsten KAMAZ mit Ayrat Marddeev und Andrey Karginov. Titelverteidiger Gerard de Rooy ist mit einer Stunde Rückstand Fünfter.



Tschüss, Nasser.

Montag, 14. Januar 2013

Dakar: Al-Attiyah fällt zurück

Nach dem Ruhetag stand heute die 9. Etappe von San Miguel de Tucumán nach Córdoba auf dem Programm. Während die Truck 291 km Wertungsstrecke zurückzulegen hatten, waren es für die anderen 593. Mehrheitloich ging es über Schotter

Nach der Hängepartie bei den Autos, die durch eine Sturzflut auf der achten Etappe zustande kam, hatte die Jury ein Klassement gefunden. An der Spitze gab es keine Veränderung. Stephane Peterhansel führt mit gut drei Minuten vor Nasser al-Attiyah. Der Rest ist einfach dabei. Das war heute früh. Heute Abend sieht es so aus, dass auch Nasser al-Attiyah nichts mehr ausrichten kann. Er steckt immer noch irgendwo auf der Strecke und dürfte heute mörderisch Zeit verlieren. Hoffnung auf eine Top Ten-Platzierung hat Matthias Kahle, der aktuell mit seinem SAM--Mercedes auf Platz 11 liegt.

Bei den Bikes zeigte Cyril Despres, dass er nichts verlernt hat. Er raste zur schnellsten Zeit, aber wurde trotzdem nicht Erster. Aus derzeit noch nicht klaren Gründen erhielt der Franzose schon vor der Start eine 15-Minuten-Zeitstrafe und liegt in der Gesamtwertung mit 5:23 min hinter Ruben Faria. Die kurioseste Szene bot heute wohl der bisherige Spitzenreiter David Casteu, der bei km 120 in eine Kuh raste. Während sich der Südfranzose die Schulter verrenkte und sein Motorrad einen undichten Tank hatte, sind an der Kuh keine Schäden bekannt. Casteu kann den Gesamtsieg abhaken, er ist mit 1:50 Std. auf Platz 21 zurückgefallen. Auch der Chilene Francisco Lopez kann weiter hoffen, auch wenn er heute stürzte und einiges an Zeit verlor. In der Gesamtwertung ist der KTM-Fahrer mit 9 Minnuten Rpckstand Dritter. Ihm folgt der Slowake Ivan Jakes, der heeimlich, still und leise in die Spitzengruppe gefahren ist. Er begann die erste Etappe mit Platz 61 und verbesserte sich dann kontinuierlich. Nun sind es nur noch 17 Minuten Rückstand auf Daria. Knapp 23 Minuten Rückstand hat der Italiener Alessandro Botturi, der nach einer Schwäche auf der 8. Etappe (53.) wieder in seinen Rhythmus kam.

Jeden Tag das gleiche Ritual bei den Quads. Marcos Patronelli lässt genau einem Fahrer den Vortritt, wenn es um die Etappe geht. Diesmal durfte sich der Pole Lukasz Laskawiec freuen. In der Gesamtwertung führt der Argentinier mit 1:32:28 Std. vor Ignacio Casale.

Einen schwarzen Tag erlebte bei den Trucks Titelverteidiger Gerard de Rooy, der mit Problemen an der Lenkung 1:25 Std. auf den Tagessieger Ales Loprais verlor. Eine starke Leistung gibt es auch von einem MAN zu berichten. Der Niederländer Peter Versluis benötigte heute nur 7 Sekunden mehr als Loprais. Durch das Pech von de Rooy ist IVECO nun erst einmal außen vor, wenn es um den Titel geht. Und so hat es nun KAMAZ auf die Pole Position gespühlt. Eduard Nikolaev führt mit 17 Minuten Vorsprung vor dem besten Tatra mit Martin Kolomy. Der Tscheche wird für seine Konstanz belohnt. Bisher kam er immer unter den besten 10 ins Ziel. Ayrat Mardeev steuret den zweiten KAMAZ auf Platz drei, Gerard de Rooy hat als Vierter fast eine Stunde Rückstand.



Sonntag, 13. Januar 2013

Dakar: Sturzflut stoppt Al-Attiyah

Zunächst eine traurige Nachricht von der anderen Seite des Ozeans. Der langjährige Chef des YAMAHA France Teams Jean-Claude Olivier ist am Morgen in Frankreich bei einem Autounfall. 44 Jahre stand er im Dienst der jaüanischen Marke, ehe er 2010 den Staffelstab an jüngere abgab. Unter Olivier kam Stephane Peterhansel zu sechs Erfolgen. Die Dakar verliert einen ganz Großen der schon bei der ersten Rally 1979 dabei war.

Die 8. Etappe sollte an Abwechslung nicht zu überbieten. Die Bikes unn Quads hatten Heute zwischen Salte und San Miguel de Tucuman 492 km Wertungsstrecke zu bewältigen. Ein Ritt über Berge und Geröll, aber auch Erde, Sand oder beides sowie zur Erholung ein wenige Asphalt standen auf dem Plan. Die Autos mussten nur 471 l, zurücklegen. Während die LKW´s nur 155 km Schotter zu bewältigen hatten. Dazu gab es unterschiedlich viel Verbindung. Die größte Strecke mussten die Autos mit 850 km zurücklegen.

Eigentlich war die Etappe also ideal für ein paar Überraschungen. Aber es kam ganz anders.

Das Autorennen musste heute neutralisiert werden. Eine Sturzflut verhinderte die Beendigung der Etappe. Pech für Nasser al-Attiyah, der bis zum Abbruch mit mehr als 3 Minuten vor Peterhansel führte. Und das Schicksal ist dem Qatari heute gar nicht hold, denn Peter ist schon im Ziel, Al-Attiyah noch nicht. Wie die Etappe am Ende gewertet wird, steht noch nicht fest.

Der Verlierer bei den Bikes war heute der bisher führende Olivier Pain, der mit einer Gruppe von Fahrern bei km 122 vom Weg abkam und über eine halbe Stunde verlor. Nutznießer war sein Teamkamerad David Casteu, der zwar heute nur Sechster wurde, aber das reichte für das Gesamtklassement. 14 Minuten vor dem YAMAHA-Piloten kam Joan Barreda Bort zu seinem dritten Etappensieg. Leider fehlt dem Spanier die Kanstanz so dass er in der Gesamtwertung als 42. keine Rolle mehr spielt. Richtig gut sieht es im Ranking für Titelverteidger Cyril Despres aus er ist nun mit nur 9:26 min Rückstand Zweiter und führt ein KTM-Trio an. Ihm folgen Ruben Faria und Francisco Lopez. Dann folgt Olivier Pain, der 16 Minuten Rückstand hat und damit auch noch hoffen kann.

Auch heute kontrollierte Marcos Patronelli die Konkurrenz bei den Quads. Heute ließ der Argentinier dem Südafrikaner Sarel van Biljon den Vortritt. Der E-ATV-Pilot ist nun hinter Ignacio Casale Dritter. Patronelli hat inzwischen 84 Minuten Vorsprung.

Auch von den Trucks gibt es noch nichts zu berichten. Morgen gibt es hoffentlich wieder ein wenig mehr vom Sport zu berichten.





Samstag, 12. Januar 2013

Dakar: Despres verliert viel Zeit

Die siebte Etappe führte das Feld nach Argentinien. Von Calama ging es über 752 km nach Salta. Leider nicht mehr dabei war Stefanie Manns. Das Auto hat entgültig den Geist aufgegeben. Schade und auf ein Neues 2014! Bei den LKW verabschiedete sich der Vorjahreszweite Hans Stacey. Der Niederländer überschlug sich auf der sechsten Etappe mit seinem IVECO. Der Überrollkäfig wurde dadurch so in Mitleidenschaft gezogen, dass die Rennleistung den Start heute untersagte.

Das Feld ist aber immer noch sehr stattlich. Bei den Autos starteten heute 112 Fahrzeuge. Nachdem gestern Nasser al-Attiyah Stephane Peterhansel jagte, schlug der zehnfache Dakarsieger heute zurück. Er gewann heute wieder 2 Minuten und hat nun üner 3 Minuten Abstand. Nicht fiel, aber immerhin. Für Peterhansel gab es heute den 61. Etappensieg seiner Karriere!
Matthias Kahle bleibt weiter auf Pkatz 16, Stephan Schott ist 59.

145 Bikes gingen an den Start. Für Cyril Despres wird es langsam schwer, den Titel zu verteidigen. Der Franzose hatte Getriebeprobleme und verlor fast 12 Minuten auf den Spitzenreiter Olivier Pain. Erster Verfolger des französischen YAMAHA-Fahrers ist nun Francisco Lopez mit 6 Minuten Rückstand. Der heutige Etappensieger David Casteu ist mit 6:37 min Rückstand Dritter. Hinter Ruben Faria (+ 9:42) folgt Cyril Despres mit 14:07 min Rückstand auf Platz fünf.
Mit kleinen Schritten geht es bei Ingo Zahn vorwärts. Inzwischen ist der Münchner 94.

Bei den Quads kontrolliert Marcos Patronelli das Feld der heute morgen noch 29 Fahrzeuge nach belieben. Gegen über seinem "ärgsten" Verfolger gewann er weitere drei Minuten, was bei weit über einer Stunde Abstand aber eher keine Rolle spielt. Heute ließ Patronelli dem Chilenen Sebastian Palma den Vortritt und passierte die Ziellinie mit 34 Sekunden Rückstand als als Zweiter.

Bei den 67 heute gestarteten Trucks enteilt Gerard de Rooy dem Feld. Der Niederländer gewann heute schon die fünfte Etappe und führt nun schon mit 22 Minuten vor dem schnellsten KAMAZ mit Eduard Nikolaev am Lenkrad. Wie tragisch der Fahrfehler von Ales Loprais auf der 5. Etappe war, hat man auch heute wieder gesehen, als der Tscheche mit einer Minute Rückstand auf Platz zwei fuhr. In der Gesamtwertung liegt er allerdings mit 2 Stunden Rückstand auf Platz 6. Schade. Der beste Tatrafahrer ist Martin Kolomy, der mit 41:25 min Rücstand auf Platz drei liegt. Tatra mischt also weiter ordentlich mit im Konzert der Großen.
Klaus Bäuerle ist 25., und auch Thomas Wallenwein ist noch dabei. Der 58-jährige liegt auf Platz 55.









Freitag, 11. Januar 2013

Dakar: Nasser al-Attiyah jagt Stephane Peterhansel

Die sechste Etappe der Dakar führte von Arica nach Calama. 438 km Wertungsprüfung hatten die Athleten heute zu absolvieren. Am Ende einer abwechlungsreichen Strecke ging es 128 Schotterpisten-Kilometer bergauf. Hinzu kamen 331 km Verbindungsstrecke.

Bei den Autos ist Nasser al-Attiyah zum Leader Stephanie Peterhansel aufgeschlossen. Der Buggy-Pilot aus Qatar, der die Dakar schon 2011 gewann, holte nur 8,5 Minuten auf und hat nur noch 1:18 min Rückstand auf den zehnfachen Sieger der Dakar, Stephane Peterhansel. Der Rest verlor weiter Zeit. Giniel Villiers bleibt mit 42:31 min Rückstand Dritter.
Immer besser in Fahrt kommt Matthias Kahle, der nun schon auf Platz 16 liegt. Die Top 10 sind zwar noch eine Stunde entfernt. Aber es sind ja noch ein paar Etappen. Stephan Schott wird aktuell auf Platz 49 geführt. Stephanie Manns ist noch nicht in der Wertung. Auf ihrer Homepage berichtet sie heute vor dem Start, von starken technischen Problemen am Auto.
Ein Star der Rally musste heute aufgeben. Bei seinem Buggy fiel mit Motorschaden aus.

Bei den Motorrädern ist das Feld zusammengerückt. Die KTM´s ritten heute eine Attacke auf die YAMAHA von Olivier Pain. Am schnellsten war Francisco Lopez vor Ruben Faria und Cyril Despres, der damit auf Platz zwei und bis 2:22 min an Oliver Pain heranrückte. David Casteu folgt mit knapp 5 Minuten Rückstand. Auch Francisco Lopez (+ 6:06) und Ruben Faria (+ 8;35) sind noch nicht geschlagen.
Ingo Zahn schiebt sich unter die besten 100: Platz 98!

Da hat Marcos Patronelli bei den Quads in einer beneidenswerten Situation. Der Argentinier startete schon weit über eine Starte auf die sechste Etappe. Heute ließ er Igancio Casale den Vortritt, in der Gesamtwertung änderte das nicht.

Bei den Trucks war auch heute Gerard de Rooy nicht zu schlagen. Etappensieg Nummer 4. Und so machte er auf Eduard Nikolaev weiter Boden gut. Die größte Hoffnung von KAMAZ verlor heute gleich 13 Minuten und sieht die Rücklichter von de Rooy nur noch mit dem Fernglas. Auch Ayrat Mardeev verlor weiter Boden und hat nun schon 30 Minuten Rückstand. Immerhin sind die beiden Russen weiterhin die Jäger Nummer 1.
Bereits gestern ausgeschieden ist leider Mathias Behringer. So ist nun Klaus Bauerle die deutsche Hoffnung. Er liegt auf Platz 26,





Donnerstag, 10. Januar 2013

Die Minis dominieren / Ales Loprais bleibt im Sand stecken

Die 5. Etappe stellte Mensch und Maschine wieder vor einige Herausforderungen. Die Wertungsstrecke für die Bikes war 274 km lang und führte 80 km lang über Schotter. Ziel war das chilenische Arica.
Nicht weniger hart war die Strecke der Autos und LKWS. 172 km Wertungsstrecke meinten es auch nicht gut mit Mensch und Maschine. 100 km lang musste man sich über Schotterpisten über die Berge kämpfen.

Bei den Autos dominierten heute die Minis, während die Buggys langsam an Boden verloren. Der Etappensieg ging heute an Nani Roma, der 83 Sekunden vor dem Dominator Stephane Peterhansel ins Ziel kam. Der Franzose sicherte also einen Mini-Doppelsieg und sich gleichzeitig den Ausbau seiner Führung auf Nasser Al-Attiyah. Dem Mann aus Qatar und seinem Co-Piloten Lucas Cruz unterlief ein Navigationsfehler und so liegt das Duo nun schon 10 Minuten hier Peterhansel. Dritter bleibt Giniel de Villiers.
Matthias Kahle hat sich inzwischen auf Platz 17 vorgearbeitet. Der Görlitzer hat aber schon gut 2,5 Stunden Rückstand. Weiterhin nicht so gut läuft es bei Stephan Schott, der nur noch 80. ist. Stephanie Manns taucht bisher nicht in der Ergebnisliste auf. Das ist aber ein Beinbruch. Die 33-jährige hatte Kupplungsprobleme an ihrem McRae und musste die letzte Nacht in der Wüste verbringen. Immerhin ist sie noch dabei. Und die Dakar ist wirklich olympisch: Dabei sein ist alles.

Bei den Bikes kontrollierten die führenden YAMAHAS das Feld. David Casteu rückte ein wenig auf den führenden Olivier Pain auf. 75 Sekunden trennen die beiden. Aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist, dass Titelverteidiger Cyril Despres weiteren Boden verloren hat und nun sechs Minuten Rückstand hat. Das ist sicher keine Vorentscheidung, aber der Franzose scheint auf jeden Fall einige harte Konkurrenten zu haben. Gestern noch mit dem zweiten Tagessieg, heute im Pech. Joan Barreda hatte Probleme mit der Kraftstoffpumpe und fiel weit zurück. Mit drei Stunden Rückstand rangiert der Spanier nur noch auf Platz 53. Auch für ihn gilt nun. Ankommen ist alles. Ingo Zahl fährt langsam Richtung Top 100. Derzeit ist es Platz 104.

Bei den Quads kann Marcos Patronelli sich nur noch selbst schlagen. Sebastian Husseini wurde von der Defekthexe heimgesucht und verlor gleich mehrere Stunden. Und so reitet der Argentinier Patronelli auf seiner YAMAHA über eine Stunde vor dem Feld. Gähn.

Nun hat es auch Ales Loprais erwischt. Der Tscheche blieb mit seinem Tatra 20 km vor dem Ziel im Sand stecken und warf damit alle Chancen auf den Sieg weg. Nutznießer war wieder Gerard de Rooy, der heute seinem Landsmann Hans Stacy und dem Russen Eduard Nikolaev den Vortritt ließ. In der Gesamtwertung führt de Rooy mit 5,5 Minuten Vorsprung auf Eduard Nikolaev. Auch auf Platz drei finden wir einen KAMAZ. Ayrat Mardeev hat 17 Minuten Rückstand. Der erste Tatra steht auf Platz 4. Martin Kolomy halt nun die Fahne der Tschechen hoch. Deutsche Fahrer sind in der Ergebnisliste noch nicht zu finden.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Dakar: Ein Tatra auf Platz 1!

Die vierte Etappe hatte es in sich. Auf der vierten Etappe ging es in die Pampa und damit in die Berge. Dünen waren aber auch dabei, am Anfang und Ende der 429 km langen Wertungsstrecke. Die Fahrer erlebten einen sehr abwechslungsreichen Tag mit steile Abfahrten und auch Anstiegen sowie eine 54 km lange Schotterpiste. Das verlangte Mensch und Maschine alles ab und wirbelte einige Klassements ordentlich durcheinander. Begonnen hatte der Tag mit 188 km Verbindungsstrecke.

Bei den Autos war es der Tag von Nasser al-Attiyah, der die Etappe gewann und bis auf gut 5 Minuten an den Führenden Stephane Peterhansel heranrückte. Der Rest der Konkurrenz hat schon mindestens eine halbe Stunde verloren. Dritte ist Giniel de Villiers (RSA) mit seinem deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz.

Bei den Motorrädern bleibt es spannend. Einen Tag nach seinem Einbruch war Joan Barreda wieder da und landete seinen zweiten Etappensieg. Der Spanier lag gleich 8:23 vor dem neuen Gesamtführenden Olivier Pain aus Frankreich. Champ Cyril Despres ließ es gemächlich angehen und musste neben Pain auch David Casteu vorbeiziehen lassen. Für Despres, der 3:09 min Rückstand auf Pain hat, kein Beinbruch. Despres erklärte, dass er nach drei Tagen Vollgas die Maschine etwas schonen wollte, denn es wäre wichtig, das Maximum dosiert einzusetzen.

Bei den Quads ist auf der ersten Etappe das eingetreten, was man erwarten musste. der letzte Konkurrent von Marcos Patronelli, Sebastian Husseini, verlor knapp 10 Minuten. Insgesamt sind es schon 14 Minuten. Rafal Sonik hat als Dritter schon eine Stunde aufzuholen. So muss wohl die Konkurrenz auf einen Ausfall des Argentiniers hoffen.

Nach drei Siegen in Folge gab es heute auch bei Gerard de Rooy erste Ernüchterung. Mechanische Probleme an seinem IVECO und zwei Reifenschäden ließen ihn über acht Minuten auf den Tschechen Ales Loprais verlieren und so führt nun ein Tatra das Feld an. Der Tscheche führt ganze 56 Sekunden vor dem Niederländer.
Eigentlich war es aber heute der Tag von KAMAZ. Der erst 26-jährige Ayrat Mardeev zeigte sein Talent und gewann die Etappe vor Andrey Karginov. Der in der Gesamtwertung am aussichtsreichsten platzierte Eduard Nikolaev schaffte es nur auf Platz vier und bleibt als Dritter des Feldes gut 7 Minuten hinter Loprais. Trotzdem: Die KAMAZ sind wieder im Rennen, denn Mardeev ist als Vierter auch nur 18 Minuten zurück.









Die fünfte Etappe teilen sich die Routen von Motorrädern und Quads auf der einen sowie Autos und Trucks auf der anderen Seite. Es wird mörderisch. Die Wertungsstrecke für die Bikes ist 274 km lang und führt 80 km lang über Schotter. Ziel ist im chilenischen Arica.
Nicht weniger hart ist die Strecke der Autos und LKWS. 172 km Wertungsstrecke werden es auch nicht gut mit Mensch und Maschine meinen. 100 km lang wird man sich über Schotterpisten über die Berge kämpfen.

Dienstag, 8. Januar 2013

Dakar: Hattrick für Gerard de Rooy

Plötzlich war die Führung doch wieder weg. Stephane Peterhansel musste die Führung gestern Abend doch wieder an Carlos Sainz abgeben. Der Spanier hatte sich verfahren, doch der Grund lag wohl nicht am Team, sondern an einem GPS-Fehler. So ging der mehrfache Rally-Weltmeister als Führender auf die dritte Etappe.

Sie führte von Pisco nach Nazca. Nach 4 km Verbindungsstück ging es auf die 243 km lange Wertungsstrecke. Danach folgten noch einmal 95 km Verbindung. Während der Prüfung erwartete die Fahrer ein anspruchsvolles Profil mit einer extrem steilen Abfahrt. Überwog im ersten Streckenabschnitt Sand, war es später sandige Erde.

Das Glück am Abend war für Carlos Sainz schnell Geschichte. Elektronische Probleme am seinem Buggy warfen den Spanier zurück. Aber das Team hat ja noch ein zweites heißes Eisen im Feuer: Nasser Al-Attiyah. Der Qatari gewann heute die Etappe vor einem Hummer. Ja, auch die Amis sind in diesem Jahr dabei. Nach zwei sehr gebrauchten Tagen schaffte es Robby Gordon auf Platz zwei. In der Gesamtwertung hat der Amerikaner über 46 Minuten Vorsprung auf den neuen Spitzenreiter, Stephane Peterhansel. Der Franzose Fuhr die drittbeste Zeit des Tages und übernahm so die Führung im Feld. Die Abstände dahinter sind schon recht groß. Nasser Al-Attiyah kann mit 6:33 min noch einigermaßen mithalten. Der Dritte, Lucio Alvarez, hat schon über 18 Minuten Rückstand. Dabei bot der Argentinier heute ein fantastisches Rennen und verlor nur gut 5 Minuten auf "Peter". Ein Mitstreiter des Franzosen dürfte wohl morgen nicht mehr starten. Der Pole Krzysztof Holowczyc überschlug sich mit seinem Mini und zog sich Verletzungen an Rücken und Rippen zu.
Und die Deutschen? Am Start waren noch alle dabei. Einen guten Tag hatte Matthias Kahle, der sich auf Platz 22 verbesserte. Dagegen verlor Stephan Schott weiteren Boden. Der Frankfurter hat schon über 3 Stunden Rückstand und liegt nur auf Platz 50. Vom anvisierten 15. Platz ist er weit entfernt. Stefanie Manns schiebt sich langsam nach vorn. Aktuell liegt sie mit über 5 Stunden Rückstand auf Platz 75. Das Ziel erstes Drittel scheint möglich, wenn man das Starterfeld in Lima zum Maßstab nimmt (153 Starter).

Als erster gestartet, wurde Joan Barreda ordentlich nach hinten durchgereicht. Vorsicht hieß die Strategie des Spaniers und das war zu wenig. Der Husqbarna-Pilot fiel auf Platz 18 zurück. So war Platz für die Favoriten. Francisco Lopez kam schon zum zweiten Etappensieg, musste aber in der Gesamtwertung dem Titelverteidiger Cyril Despres den Vortritt lassen. Fast drei Minuten hat der Franzose Vorsprung. Hinter die beiden schob sich der Norweger Pal Anders Ullevalsetter mit 5 Minuten Rückstand auf Platz 3. Jeweils gut sechs Minuten Rückstand haben die beiden Franzosen Oliver Pain und David Casteu sowie Jeremias Israel Esquerre. Bei den Bikes bleibt es also spannend. Einen tollen Ritt legte heute auch der Portugiese Paulo Goncalves hin, der sich mit der zweitbesten Tageszeit auf Platz 16 in der Gesamtwertung schob. Ingo Zahl Ist weiter dabei - und dabei sein ist ja alles. Aktuell liegt der Münchner auf Platz 110.

Bei den Quads zeichnet sich ein Zweikampf zwischen Marco Patronelli und Sebastian Husseini ab. Ignacio Casale verlor heute weitere 21 Minuten auf Patronelli. Noch schlimmer traf es einen, der die Dakar eigentlich verloren hat. Tomas Maffei verlor heute alle Chancen und liegt mit 1:35 Std. Rückstand nur noch auf Platz 16. Das hat sich der Argentinier sicher anders vorgestellt. So bleibt Sebastian Husseini. Der 27-jährige verlor heute zwar auf ein wenig, aber mit gut vier Minuten Rückstan ist er noch in Schlagdistanz.

Bei den Trucks gab es erst einen Sieger, denn auch heute war Gerard de Rooy der Schnellste. Erstmals in den Top 3 der Tageswertung tauchte ein KAMAZ auf. Eduard Nikolaev fuhr auf Platz zwei. In der Gesamtwertung schiebt sich der Russe mit knapp 22 Minuten Rückstand auf Platz vier. Davor zeigt Ales Loprais mit seinem Tarta weiter Stärke und liegt mit 7 Minuten Rückstand auf Platz zwei. Auf Platz drei liegt der IVECO von Miki Biasion und zeigte die aktuelle Überlegenheit. In der Markenhierchie könnte man dahinter Tatra setzten. Die Tschechen fahren hinter dem besten MAN von Peter Versluis das zweite Auto mit Martin Kolomov auf Platz sechs. Ähm, Mercedes ist übrigens auch dabei - unter ferner liefen. Da findet man auch die deutschen Fahrer. Mathias Behringer hat sich immerhin auf Platz 20 verbessert, Klaus Bauerle steht auf Platz 34. Beide lenken einen MAN und besonders Mathias Behringer dürfte auf der diesjährrigen Dakar etwas mehr vorhaben





Auf der vierten Etappe geht es in die Pampa und damit in die Berge. Dünen sind aber auch dabei, am Anfang und Ende der 429 km langen Wertungsstrecke. Die Fahrer werden einen sehr abwechslungsreichen Tage erleben in steile Abfahrten und auch Abfahrten sowie eine 54 km lange Schotterpiste verlangen Mensch und Maschine alles ab. Beginnen wird die Etappe mit 188 km Verbindungsstrecke.

Sonntag, 6. Januar 2013

"Peter" schon wieder auf Kurs

Heute ging es von Pisco aus zum ersten Mal in die Dünen. Ungefähr die Hälfte der 242 km langen Wertungsstrecke führte durch Wüstensand. Dazu kam eine 85 km lange Verbindungsstrecke.

So schnell kann man bei der Dakar alle Siegschancen einbüßen. Der gestrige Sieger Carlos Sainz und Nasser al-Attiyah hatten so ihre liebe Mühe und Not mit der Navigation und büßten ihre gute Ausgangsposition schon wieder ein. Den Qatari traf es noch relativ sachte. Er verlor mit seinem Buggy nur gut 11,5 Minuten auf den Sieger. Carlos Sainz verlor gleich 18 Minuten und auch Nani Roma interpretierte das Raodbook falsch und verlor 24 Minuten. Guerlain Chicherit hatte dagegen technische Probleme mit seinem SMG. Und so wurde die zweite Etappe zu einer Show des Titelverteidigers Stephane Peterhansel, der seinen Mini mit 2 1/2 Minuten vor dem Toyota von Giniel De Villiers und dessen deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz, Auf Platz drei liegt nun Ronan Chabot, der mit seinem SMG zweigte, was dieses Fahrzeug leisten kann. Der Franzose hat etwa fünf Minuten Rückstand.
Matthias Kahle und Stephans Schott haben sich den Auftakt der Dakar sicher anders vorgestellt. Platz 34 und 35 hinken doch deutlich hinter den Erwartungen hinterher. Fast eine Stunde Rückstand haben die beiden schon. Stephanie Manns ist noch nicht in der Wertung.

Auch bei den Bikes haben sich einige ein wenig verfahren. Cyril Despres kam auf die Idee, eine große Düne bei km 75 zum Umfahren und benötigte danach einige Zeit die reguläre Strecke wiederzufinden. Am Ende verlor der Franzose 10 Minuten auf den Sieger Joan Barreda. Der Katalane fand immer die Ideallinie und fuhr an die Spitze in der Gesamtwertung. Erst 5 1/2 Minuten folgt der Portugiese Ruben Faria vor dem Spanier Juan Pedrero, dem franzosen David Casteu und Cyril Despres, der nun knapp 9 Minuten hinterher fährt. Angesichts der noch zu bewältigenden Strecke sicher kein Beinbruch. Der Auftaktsieger Francisco Lopez wurde bis auf Platz 29 durchgereicht. Schon fast eineinhalb Stunden Rückstand hat Ingo Zahn, der schon jetzt nur noch ein Ziel haben dürfte: Ankommen.

Bei den Quads ließ Marcos Patronelli keinen Zweifel daran, dass mit ihm auch in diesem Jahr zu rechnen ist. Der Argentinier distanzierte seine beiden ärgsten Rivalen deutlich. Ignacio Casale (CHL) hat schon 9 Minuten, Tomas Maffei (ARG noch eine halbe Minute mehr Rückstand auf dessen Landsmann. Allerdings gibt es überraschend einen weiteren Kontrahenten, den Patronelli im Auge behalten sollte: Sebastian Husseini (ARE), der nur 66 Sekunden Rückstand hat.

IVECO hat bei den Trucks einen Siegkandidaten verloren. Hans Stacey wollte wohl zu viel und kippte seinen LKW um. Fast 26 Minuten Rückstand hat der Niederländer nun zu seinem Landsmann und Markengefährten Gerard de Rooy. Ein starkes Rennen fuhr der Tscheche Ales Loprais, der mit seinem Tatra trotz eines Navigationsfehlers nur 2 Minuten hinter de Rooy folgt und zeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Die Stärke der IVECOS zeigt Miki Biasion, der mit gut 10 Minuten Rückstand auf Platz drei folgt, vor dem zweiten Tatra, den Martin Kolomy steuert. Schon über 20 Minuten Rückstand hat Eduard Nikolaev, der den besten KAMAZ steuert. Der beste MAN rollte als Sechster über die Ziellinie. Der Niederländer Peter Versluis hat schon 22 Minuten Rückstand. Von den Deutschen ist bisher nur ein Auto im Ziel. Mathias Behringer liegt auf Platz 25 und hat über 1,5 Stunden Rückstand.



Die dritte Etappe führt von Pisco nach Nazca. Nach 4 km Verbindungsstück geht es auf die 243 km lange Wertungsstrecke. Danch folgen 95 km Verbindung. Während der Prüfung erwartet die Fahrer ein anspruchsvolles Profil mit einer extrem steilen Abfahrt. Überwiegt im ersten Streckenabschnitt Sand, ist es später sandige Erde.



Dakar: Erster Aufgalopp - heute geht es zum ersten Mal in die Wüste.

Es geht wieder los. Die härteste Rally der Welt wurde heute in Lima, Peru, gestartet.

Die erste Etappe führte von Lima über 263 km nach Pisco. Nur 13 Wertungskilometer bedeuteten für das Feld Einrollen. Unzählige Zuschauer verabschiedeten die Fahrer auf mörderische über 8.000 km.

Bei den Bikes gewann der Chilene Francisco López seine insgesamt achte Etappe. Das der Sieg wert ist, wird man aber erst in den kommenden Tagen wissen, wenn die Favoriten ernst machen. Die hielten sich heute noch zurück. Cyril Despres beginnt das Unternehmen Titelverteidigung als Fünfter. Hinter dem Niederländer Frans Verhoeven kam Pablo Quintanilla gleich auf seiner allerersten Dakar-Etappe zum ersten Podestplatz!
Die einzige deutsche Hoffnung, Ingo Zahn, kam nur auf Platz 118 und verlor schon mal 14,5 Minuten. Entscheidend ist das noch nicht, und schlimm wohl auch nicht. Denn Ingo Zahn fahrt nach dem Motto: Dabei sein ist alles.

Bei den Autos haben sich schon einmal einige Favoriten gezeigt, allen voran der Rally-Altmeister Carlos Seinz, der die erste Etappe mit seinem deutschen Timo Gottschalk gewann. Sainz, der im vorigen Jahr aussetzte knüpfte nahtlos an die Jahre 2011 (3.) und 2010, als der Spanier gewann, an. Auch der Vorjahresfünfte Lucio Alvarez zeigte sich schon mal und wurde mit nur 24 Sekunden Rückstand Zweiter. Mit Guerlain Chicherit kam ein weiterer Fahrer, der schon im Vorderfeld landete, auf Platz drei. Der Franzose, der im Vorjahr wie Sainz pausierte war 2010 schon einmal Fünfter. Dahinter meldete Nasser Al-Attiyah, der Sieger von 2011, erste Ansprüche an. Hinter Sainz war er schon der zweite Buggy-Pilot, was man noch nicht überbewerten sollte, aber es könnte einen Hinweis sein, dass die Minis in diesem Jahr Konkurrenz bkommen. Apropos Minis: Die folgten erst auf Platz sechs bis acht. Wobei sich Titelverteidiger Stephane Peterhansel von seinen Kollegen Krzysztof Holowczyc und Leonid Novitsiy.
BMW spielt wie erwartet keine Rolle. Der beste Bayer kam mit Orlando Terranova (ARG) auf Platz 18. Und die deutschen Fahrer? Matthias Kahle ist als 27. bester Deutscher, aber recht weit weg von den angestrebten Top 10. Auch der 32. Platz von Stephan Schott war alles andere als verheißungsvoll. Stephanie Manns startete auf Platz 127 und ist damit auch vom angestrebten ersten Drittel recht weit entfernt.

Bei den Quads gab es keinen Patronelli-Sieg. In diesem Jahr ist ja nur Marcos am Start und der musste sich erst einmal von Ignacio Flores Seminaro und Debütant Sebastian Husseini geschlagen geben. Nicht gerade die Favoriten. Direkt hinter Patronelli kam mit Ignacio Nicolas Casale ins Ziel, der Vorjahresvierte. Tomás Maffei, der vor der Dakar erklärte, er wolle das Rennen gewinnen, begann hinter Kees Koolen auf Platz sechs.

Bei den Trucks sind die IVECOS gleich wieder vorn dabei. Titelverteidiger Gerard de Rooy machte da weiter, wo er im vergangenen Jahr aufhörte: An der Spitze. Gefolgt wird der Niederländer wie im Vorjahr von seinem Landsmann Hans Stacey. Bis zu seinem Aus war Ales Loprais im letzten Jahr mit seinem Tatra ein harter Kontrahent im Kampf um die vorderen Plätze. Auch in diesem Jahr scheint mit dem Tschechen zu rechnen zu sein. Platz drei vor dem besten MAN mit Marcel van Vliet am Lenkrad. Der Niederländer hofft, nach dem enttäuschenden letzten Jahr, wo ihn ein Maschinenschaden weit zurückwarf, wieder an früher Erfolge anzuknüpfen. 2010 war van Vliet schon mal Dritter. Und die KAMAZ? Die haben ja vielleicht die Karten noch nicht auf den Tisch gelegt. Der beste Russe kam mit Eduard Nikolaev auf Platz fünf. Der 28-jährige ist wohl die größte Hoffnung der Russen.
Der beste Deutsche, Klaus Bäuerle, verlor gleich über 12 Minuten und landete auf Platz 34. Ganz enttäuschend begann die Dakar für Mathias Behringer. Der Zehnte von 2010 landete mit 36:30 min Rückstand auf Platz 58. Thomas Wallenwein landete auf Platz 64.

Die Videos gibt es in diesem Jahr nicht in Deutsch. Hier die englische Version.





Heute geht es von Pisco aus zum ersten Mal in die Dünen. Ungefähr die Hälfte der 242 km langen Wertungsstrecke führt durch Wüstensand. Dazu kommt eine 85 km lange Verbindungsstrecke. Morgen geht die Dakar dann also richtig los.